Kraftwerk

Kraftwerks-Strukturhilfen sollen in betroffene Städte fließen

Bergkamen, Lünen und Werne drohen Arbeitsplatzverluste.

Das Ende der Kohleverstromung in Deutschland ist beschlossen. Der Bund wird mehrere 100 Millionen Euro bereitstellen, um dem Verlust von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken. Im Kreis Unna sind Bergkamen, Lünen und Werne mit insgesamt vier Kohlekraftwerken betroffen.

Marco Morten Pufke

Marco Morten Pufke

„Wir legen Wert darauf, dass diese Strukturfördermittel auch genau dorthin fließen, wo sie gebraucht werden: Nicht irgendwohin in die Region, sondern nach Bergkamen, Lünen und Werne“, betont Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna.

Um das auch überörtlich deutlich zu machen, haben die Christdemokraten zum Wahlprogramm 2020 der CDU Ruhr einen entsprechenden Änderungsantrag gestellt, der beim Bezirksparteitag am Freitag in Essen einstimmig angenommen wurde.

Dazu Pufke: „Wir freuen uns, dass wir die Delegierten überzeugen konnten. Es muss gezielt dort geholfen werden, wo Arbeitsplätze und Wertschöpfung entfallen. Die betroffenen Städte müssen die Chance nutzen und zügig gemeinsam mit dem Land Projekte entwickeln.

Es geht darum, neue Unternehmen anzusiedeln oder bestehende Betriebe auszubauen, um so schnell wie möglich neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür brauchen wir nicht nur gute Ideen, sondern vor allem zusätzliche Industrie- und Gewerbeflächen. Wir werden uns auf sämtlichen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass wir diese zusätzlichen Flächen bekommen.“

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