Mehr Platz für den Sport in Rünthe: CDU beantragt Prüfung am Schacht III

Der SuS Rünthe wächst – besonders im Mädchen- und Jugendfußball. Die CDU-Fraktion will deshalb prüfen lassen, ob die Sportanlage Schacht III um zusätzliche Trainings- und Spielflächen erweitert werden kann. Die Ergebnisse sollen rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen 2027 vorliegen.

Der SuS Rünthe 08 ist der mitgliederstärkste Fußballverein Bergkamens. Mit der Zahl der Mannschaften wächst auch der Bedarf an Trainings- und Spielflächen. Zusätzliche Flächen am Schacht III könnten die angespannte Situation deutlich verbessern und insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit des Vereins stärken.

„Wer im Kinder- und Jugendfußball wächst, braucht auch Platz für Training und Spiele“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Stephan Wehmeier. „Der Standort Schacht III ist für viele Kinder gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Deshalb wollen wir jetzt klären, ob und unter welchen Bedingungen eine Erweiterung möglich ist.“

Die CDU beantragt zunächst eine umfassende Vorprüfung. Die Verwaltung soll unter anderem untersuchen, ob die Flächen planungsrechtlich genutzt werden können, welche Anforderungen des Natur- und Waldschutzes bestehen und mit welchen Kosten für Ausgleichsmaßnahmen zu rechnen wäre. Auch mögliche Altlasten auf der früheren Zechenfläche sollen frühzeitig bewertet werden.

Dabei soll ausdrücklich noch keine Entscheidung über eine Baumaßnahme vorweggenommen werden.

„Wir wollen keine Luftschlösser bauen“, so Wehmeier. „Bevor der Rat über eine Investition entscheidet, müssen Nutzen, Kosten und Risiken belastbar auf dem Tisch liegen.“

In die Prüfung soll auch die künftige Rolle des Hafenstadions einbezogen werden. Dabei geht es um die Frage, welche Sportflächen der Ortsteil langfristig benötigt und wie die Standorte sinnvoll aufeinander abgestimmt werden können.

Außerdem soll geprüft werden, ob Förderprogramme von Bund oder Land für eine mögliche Erweiterung genutzt werden können. Da die Stadt Eigentümerin der Anlage ist, könnte sie entsprechende Förderanträge stellen.

Der Antrag wird am 8. September 2026 im Ausschuss für Bauen und Verkehr beraten. Haupt- und Finanzausschuss sowie Rat sollen am 15. Oktober 2026 folgen.

Hier der Antrag (PDF) zum Download.

Foto zur Illustration: KI generiert.

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