Kuhbachweg: Sichere Querungen umsetzen – weitere Lösungen erproben

CDU und SPD bringen gemeinsamen Änderungsantrag zur Neuordnung der Querungsstellen ein

In der Sitzung des Ausschusses für Bauen und Verkehr am morgigen Dienstag, 8. September, soll über die künftige Gestaltung der Querungsstellen am Kuhbachweg beraten werden. Die CDU-Fraktion hat hierzu gemeinsam mit der SPD-Fraktion einen Änderungsantrag zur Drucksache 13/0298 eingebracht. Ziel ist es, bereits geplante Verbesserungen konkret voranzubringen und zugleich unterschiedliche Lösungen für den Fuß- und Radverkehr zunächst in der Praxis zu erproben.

Der gemeinsame Antrag sieht vor, die Querungsstelle an der Bambergerstraße im Jahr 2027 und die Querungsstelle an der Geschwister-Scholl-Straße im Jahr 2028 neu zu ordnen. An beiden Stellen soll die bislang vorgesehene Lösung mit einer bedarfsgesteuerten Lichtsignalanlage umgesetzt werden. Die bereits beantragte Förderung soll, soweit erforderlich und förderrechtlich möglich, entsprechend angepasst und weiterverfolgt werden.

Für die CDU-Fraktion ist diese Lösung ein sinnvoller erster Schritt: Bedarfsampeln schaffen für Fußgänger und Radfahrer eine eindeutige und sichere Querungsmöglichkeit. Gleichzeitig wird der motorisierte Verkehr nur dann angehalten, wenn tatsächlich Querungsbedarf besteht.

Die bislang vorgesehenen Maßnahmen an der Heinrichstraße und der Büscherstraße sollen zunächst zurückgestellt werden. Stattdessen sollen zunächst Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen der Verkehrsführung gesammelt und anschließend ausgewertet werden.

Eine besondere Rolle soll dabei die anstehende Umplanung der Pfalzstraße spielen. Dort soll exemplarisch geprüft werden, ob eine bevorrechtigte Führung des Fuß- und Radverkehrs sinnvoll und sicher umgesetzt werden kann. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen ebenso wie die Erfahrungen mit den beiden neuen Lichtsignalanlagen in die weitere Betrachtung der Querungsstellen am Kuhbachweg einfließen.

Der gemeinsame Antrag verfolgt aus Sicht der CDU einen pragmatischen Weg: Statt sich bereits heute auf eine einzige Lösung für sämtliche Querungsstellen festzulegen, sollen unterschiedliche Modelle zunächst praktisch erprobt und auf Grundlage konkreter Erfahrungen bewertet werden. Sollte eine Umsetzung an der Pfalzstraße kurzfristig nicht möglich sein, sollen insbesondere die Erkenntnisse aus der Bambergerstraße und der Geschwister-Scholl-Straße für die weitere Planung herangezogen werden.

So können die begonnenen Maßnahmen zur Aufwertung des Kuhbachweges fortgeführt werden, während gleichzeitig die Möglichkeit erhalten bleibt, für jede Querungsstelle eine sichere und zur jeweiligen Situation passende Lösung zu entwickeln.

Download des Antrages (PDF) hier.

Bild: KI-generiert.

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